FUS.ion Germany GmbH
| Zaltman Metaphor Elicitation Technique (ZMET) |
Qualitative Methode unter Verwendung metaphorischer Begriffe und Bilder zur Ermittlung tief verborgener Bedeutungen von Marken; Kombination verschiedener Methoden, z.B. Laddering, Repertory-Grid, Fotosortierungen und Collagenerstellung Phase 1: Probanden werden gebeten, aus Zeitungen und Zeitschriften zu einer bestimmten Marke in einem Zeitraum von 8 bis 10 Tagen passende Bilder zu sammeln sowie mit einer Kamera entsprechende Bilder zu machen Phase 2: Durchführung gelenkter Einzelinterviews in 10 Schritten > Beschreibung der Bilder und Begründung ihrer Auswahl (Storytelling) > Identifikation fehlender (nicht gefundener) Bilder (Missing Images) > Gruppierung und Benennung aller Bilder (Sorting) > Ermittlung der Gründe für die Gruppierung mittels Repertory-Grid (Construct Elicitation) > Auswahl des repräsentativsten Bildes (Most Representative Picture) > Beschreibung von entgegen gesetzten, widersprechenden Bildern (Opposite Images) > Beschreibung der Marke anhand aller 5 Sinne (Sensory Images) > Herstellung von Beziehungen zwischen den beschriebenen Konstrukten (Mental Map) > Erstellung eines repräsentativen Bildes der Marke (Collage) > Zusammenstellung einer Karte oder eines Kausalmodells der identifizierten Konstrukte durch den Forscher (Consensus Map) Vgl. hierzu auch > Befragung, > Tiefeninterview und > Primärforschung |
| Ziel | Von einem Unternehmen angestrebter Zustand, definiert im Hinblick auf Inhalt, Ausmaß und zeitlichem Bezug, auf Basis einer Situationsanalyse der internen und externen Rahmenbedingungen (SWOT), um die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen sowie die Kontrolle der Zielerreichung zu ermöglichen; vgl. hierzu auch > Vision, > Mission und > Werte |
| Zielgruppe (Target Group) |
Segment des Marktes, auf das Unternehmen ihre akquisitorischen Bemühungen konzentrieren; Geml und Lauer zufolge umfasst eine Zielgruppe "diejenigen Personen, Firmen etc., an die ein Unternehmen absetzen möchte bzw. auf die es als Verwender abzielt" (Das kleine Marketing-Lexikon, 2004, S. 458); vgl. hierzu auch > Marktseg-mentierung und > Sinus-Milieus sowie > Metrosexueller, > Übersexueller und > Lohas |
| Zweckmarke (Purpose Brand) |
Bei einer zweckgerichteten Marke handelt es sich um die Marke eines Produktes, das eng mit einer Aufgabenerfüllung verbunden ist. Als aufgabenspezifische Marke gibt eine Zweckmarke klare Richtlinien vor und kommuniziert, welche Eigenschaften, Funktionen und Fähigkeiten wichtig für die Aufgabenerfüllung sind bzw. welche Ge- fühle befriedigt werden sollen. Beispiele sind Knoppers (Das Frühstückchen, morgens um halb zehn), Maggi's 5-Minuten-Terrine, Zewa (Wisch & Weg) und Kodak EasyShare ("Gemeinsam Spass haben" mit Digitalkameras). Christensen, Cook und Hall beschreiben Purpose Brands als "ones that become so tightly associated with the job they perform that they become inextricably linked to it. Most of today's most successful brands - Crest, Starbucks, Kleenex, eBay and Kodak, to name a few - started out as purpose brands." (The Wall Street Journal Online, 1.12.2005). |
| Zweitmarke (Secondary Brand) |
vereinfachte Variante einer oder mehrerer anderer im Produktbereich angebotener Marken eines Unternehmens im Hinblick auf den Preis und gegebenenfalls die Qualität; vgl. hierzu auch > Premiummarke |
| Begriff vergessen? | Sollten wir einen wichtigen Markenbegriff vergessen haben , dann würden wir uns über eine E-Mail von Ihnen an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sehr freuen. |
















