FUS.ion Germany GmbH
|
Ubiquität |
bedeutet allgemein, zu jeder Zeit an jedem Ort präsent zu sein, wobei dies sowohl für Personen als auch für unbelebte Gegenstände gelten kann. Im Marketing bezeichnet es die Überallerhältlichkeit einer Ware, d.h. deren breite Distribution in den verschieden- sten Vertriebskanälen bzw. in (fast) allen Verkaufsstätten eines Vertriebskanals; die allgegenwärtige Verfügbarkeit eines Markenproduktes zählt zu den typischen Kenn- zeichen einer > Herstellermarke (vgl. hierzu auch > Verkehrsgeltung) |
|
|
Übersexueller Mann und Prototyp neuer Maskulinität; Salzman et al. zufolge sind die im Englischen als "Übersexuals" bezeichneten Männer "(nicht nur [die] körperlich) attraktivsten Männer ihrer Generation. Sie sind auch im höchsten Grade selbst- sicher (dennoch keineswegs Widerlinge), maskulin, stylish und wollen kompromiss- lose Qualität in allen Lebensbereichen" (zit. nach Remke, Das Comeback der Kerle, in: Focus, 43/2005, S. 165); Ubersexuals (im Englischen wird das "ü" zum "u") be- zeichnet heterosexuelle Männer, die sowohl selbstsicher und mitfühlend sind also auch großes Interesse und Engagement an der guten Sache zeigen und prinzipien- treu sind, wie z.B. Bono und Bill Clinton (vgl. hierzu auch > Metrosexueller und > Lohas sowie allgemein > Zielgruppe |
|
Ultrakurzzeitgedächtnis |
Kurzfristige Speicherung durch > visuelle, > auditive, > haptische, > gustatorische und/oder > olfaktorische Wahrnehmung aufgenommene Reize (Speicherdauer ca. 0,1 bis 1 Sekunde), von denen nur ein geringer Teil an das Kurzzeitgedächtnis weitergeleitet wird; auch Ultrakurzzeitgedächtnis genannt (vgl. auch > Kurzzeitgedächtnis und > Langzeitgedächtnis sowie > Fünf Sinne); neben dem sensorischen Gedächtnis existieren noch ein semantisches Gedächtnis (für Bedeutungsinhalte) und ein episo- disches Gedächtnis (für zeitliche Muster und Bezüge) |
|
Unique Selling |
auf Rosser Reeves (1960) zurückgehendes Merkmal der Differenzierungsstrategie bei dem ein einzigartiger Verkaufsvorteil hervorgehoben wird; Zorn zufolge lässt sich USP beschreiben als "ein einzigartiges (überwiegend rationales) Verkaufs- argument ..., um im Markt gegenüber der Konkurrenz einen Alleinstellungsvorteil zu erzielen" (in: Schimansky (Hrsg.), Der Wert der Marke, 2004, S. 45); vgl. auch > Positionierung und > Differenzierung |
|
Unternehmens-kennzeichen |
umfassen § 5 Abs. 2 des > Markengesetzes zufolge alle Zeichen, die im geschäft- lichen Verkehr als Name, Firma oder besondere Kennzeichnung eines Geschäfts- betriebes benutzt werden. Hierzu zählen u.a. Handelsnamen von Unternehmen und Firmen sowie Firmenschlagworte, z.B. Unilever, Beiersdorf und Storck. Zu beachten gilt es hierbei, dass sich der räumliche Schutz lediglich auf den geographischen Tätig- keitsbereich des jeweiligen Unternehmens bezieht; vgl. hierzu auch > Werktitel und > Geschäftliche Bezeichnungen |
|
Unternehmens-kommunikation |
Die Kommunikation eine Unternehmens als Teil der > Unternehmensidentität setzt sich zum Ziel, die Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen rele- vanter > Interessengruppen derart zu beeinflussen und verändern, dass überge- ordnete Unternehmensziele erreicht wer den können; Bruhn bezeichnet die Unterneh- menskommunikation als "Gesamtheit sämtlicher Kommunikationsinstrumente und -maßahmen eines Unternehmens, die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten internen und externen Zielgruppen der Kommunika- tion darzustellen" (Kommunikationspolitik, 2003, S. 2); vgl. hierzu auch > Kommuni- kation und > Öffentlichkeitsarbeit |
|
Unternehmenskultur |
Kern geteilter > Werte innerhalb eines Unternehmens; sich in spezifischen, historisch gewachsenen Denk- Problemlösungs- und Verhaltensmustern manifestierende "Persönlichkeit" eines Unternehmens, wie z.B. bestimmte Traditionen im Führungs- verhalten; vgl. hierzu auch > Unternehmensphilosophie, > Markentradition und > Corporate Reputation |
|
Unternehmens- |
Teil der > Unternehmenskultur, der als Wertebasis für unternehmerisches Den- ken und Handeln dient und z.B. in den Oberzielen des Unternehmens und seinen Verhaltensregeln zum Ausdruck kommt; vgl. hierzu auch > Werte, > Mission und > Vision sowie > Markenphilosophie |
|
Unterscheidungskraft |
einer Marke liegt vor, wenn diese dazu geeignet ist, das Angebot eines Unternehmens |
|
Usability |
beschreibt die Tauglichkeit von Markenprodukten und -websites, d.h. deren gute Bedienbarkeit durch Kunden beim Gebrauch (auch als Gebrauchstauglichkeit, Brauchbarkeit, Nutzbarkeit oder Verwendbarkeit bezeichnet). Überprüfen lässt sich die Usability vorab durch Bedienungs-Tests, bei denen die Benutzerfreund- lichkeit (und deren differenzierende Wirkung) getestet wird; vgl. hierzu auch > Convenience |
| Sollten Sie in unserem Markenglossar nicht fündig werden, dann können Sie uns gerne den noch fehlenden Begriff Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. in unserer > Übersicht mit weiteren, aus-gewählten Lexika & Glossaren zum Thema Marketing & Marken recherchieren. |

















